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Vertragsverwaltung: Excel, Ordner oder Software?

Stand: August 2026

Die meisten Betriebe verwalten ihre Verträge in einer Excel-Tabelle. Das funktioniert – bis zu einem bestimmten Punkt. Woran man merkt, dass er erreicht ist.

Wann Excel ausreicht

Bis etwa fünf Verträge ist eine Tabelle völlig in Ordnung. Wer Strom, Internet, eine Versicherung und zwei Mobilfunkverträge hat, behält das auch ohne Software im Kopf.

Entscheidend ist nicht die Zahl allein, sondern ob eine einzelne Person den Überblick hat. Solange eine Person alle Verträge kennt und die Fristen im Kalender stehen, ist alles Weitere Aufwand ohne Nutzen.

Woran man merkt, dass es nicht mehr reicht

Sie können die Frage "Was zahlen wir monatlich für Verträge?" nicht in unter zwei Minuten beantworten.

Eine Frist ist in den letzten zwei Jahren durchgerutscht, und der Vertrag hat sich verlängert.

Mehr als eine Person schließt Verträge ab – der Meister für die Werkstatt, das Büro für die Software, die Geschäftsführung für Versicherungen. Dann weiß niemand mehr, was insgesamt läuft.

Sie finden einen Vertrag nicht wieder, wenn Sie ihn brauchen. Die Kündigung müsste raus, aber die Vertragsnummer steht in einer E-Mail von vor drei Jahren.

Was die Tabelle nicht kann

Sie meldet sich nicht. Eine Frist in Spalte F erinnert niemanden an sich selbst – man muss hinschauen, und das tut man genau dann nicht, wenn viel los ist.

Sie kennt die Dokumente nicht. Der Vertrag liegt als PDF im Mail-Anhang, die Rechnung im Ordner, die Tabelle enthält nur eine Zahl.

Sie bemerkt keine Preiserhöhung. Wenn der Anbieter im Januar den Preis anhebt, steht in der Tabelle weiter der alte Betrag – bis jemand die Rechnung genau ansieht.

Was eine Software anders macht – und was nicht

Was sie besser kann: Fristen melden, bevor sie ablaufen. Dokumente beim Vertrag ablegen. Kosten je Bereich oder Standort auswerten. Mehreren Personen denselben Stand zeigen.

Was sie nicht kann: die Arbeit ersetzen, die Verträge einmal ordentlich zu erfassen. Diese Stunde muss investiert werden – von Hand in Excel genauso wie in einer Software.

Ehrlich gesagt: Eine gut gepflegte Tabelle schlägt eine schlecht gepflegte Software. Der Unterschied entsteht nicht durch das Werkzeug, sondern dadurch, ob sich jemand verantwortlich fühlt.

Die drei Fragen vor der Entscheidung

Erstens: Wie viele Verträge sind es wirklich? Zählen Sie nach, nicht schätzen. Die meisten Betriebe liegen deutlich höher, als sie denken – Software-Abos und Versicherungen werden regelmäßig vergessen.

Zweitens: Wer soll draufschauen können? Wenn die Antwort "nur ich" lautet, reicht eine Tabelle länger. Bei mehreren Personen wird eine gemeinsame Ablage schnell wichtiger als jede Funktion.

Drittens: Was hat Sie eine verpasste Frist zuletzt gekostet? Diese Zahl ist der ehrliche Vergleichsmaßstab für jeden Monatspreis.

Wichtiger Hinweis: Dieser Text erklärt die allgemeine Rechtslage und ist keine Rechtsberatung. Was in Ihrem Fall gilt, klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater oder Anwalt.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Verträgen lohnt sich eine Software?

Es gibt keine feste Grenze. Ein guter Anhaltspunkt ist die Frage, ob Sie Ihre monatlichen Vertragskosten aus dem Kopf nennen können. Wenn nicht, fehlt die Übersicht – unabhängig von der Anzahl.

Kann ich meine Excel-Liste übernehmen?

In der Regel ja. Eine Tabelle mit Anbieter, Kosten und Laufzeit lässt sich einlesen. Rechnen Sie trotzdem damit, dass Sie nacharbeiten müssen – gewachsene Tabellen sind selten einheitlich.

Was passiert mit meinen Verträgen, wenn ich die Software wieder kündige?

Bei DocShock laufen Ihre Verträge unverändert weiter – wir sind nie Vertragspartner, sondern verwalten nur. Ihre Daten können Sie vorher herunterladen.

Brauche ich dafür jemanden im Büro, der sich auskennt?

Für das Erfassen nicht. Wer eine Rechnung lesen kann, kann einen Vertrag eintragen. Der einmalige Aufwand liegt bei etwa einer Stunde für zwanzig Verträge.

Wie DocShock dabei hilft

DocShock nimmt Ihnen genau den Teil ab, den eine Tabelle nicht kann: Wir überwachen jede Frist und melden uns rechtzeitig – 60, 30 und 14 Tage vorher. Sie können Ihre Verträge auch einfach als Rechnung hochladen, wir lesen die Daten aus.

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